LEADER-Region Spreewald-PLUS zieht Bilanz: Viel erreicht. Viel vor.

Halbzeitbilanz der LEADER-Region Spreewald-PLUS zeigt, was engagierte Menschen in der Region bereits bewegt haben.

Ob ein Dorfgemeinschaftshaus, das wieder zum Treffpunkt wird, ein regionaler Betrieb, der in die Zukunft investiert, oder ein Verein, der Kindern und Jugendlichen neue Freizeitangebote schafft– überall in der LEADER-Region Spreewald-PLUS gibt es Menschen, die etwas bewegen. Mit Unterstützung des EU-Förderprogramms LEADER werden aus Ideen Projekte, die das Leben in unseren Dörfern und Kleinstädten hier auf dem Land bereichern.

Wie das gelingt, zeigt die Zwischenevaluierung der aktuellen LEADER-Förderperiode 2023-2027. Sie zieht ein erstes Fazit: Was wurde erreicht? Welche Themen beschäftigen die Region? Und wo besteht weiterer Handlungsbedarf?

Ideen wachsen vor der eigenen Haustür

Seit Beginn der Förderperiode wurden rund 270 Projektideen vorgestellt. Die Ideen kommen aus der Region selbst; von Kommunen, Vereinen, Unternehmen, Kirchen, engagierten Bürger*innen und vielen weiteren Akteuren. Sie alle verfolgen ein gemeinsames Ziel: die Region als lebenswerten Ort zum Wohnen, Arbeiten und Miteinander zu stärken.

Mehr Ideen als Fördermittel

Die hohe Zahl der Projektanfragen und Projektanträge zeigt, wie groß das Engagement in der Region ist. Gleichzeitig reicht das verfügbare Budget nicht aus, um alle Vorhaben sofort umzusetzen.

Vor allem Ämter und Gemeinden stehen vor großen Aufgaben. Treffpunkte erhalten, Gebäude sanieren oder Angebote für alle Generationen schaffen. Vieles ist notwendig, aber nicht alles lässt sich gleichzeitig finanzieren. Hinzu kommen steigende Baukosten und knappe Haushalte.

Kleine Projekte mit großer Wirkung

Nicht immer braucht es Millioneninvestitionen, um etwas zu verändern. Oft sind es die kleineren Projekte, die den Unterschied machen.

Mit dem LEADER-Regionalbudget werden seit 2025 unter anderem Vereinsprojekte unterstützt, die Kindern und Jugendlichen neue Möglichkeiten bieten und das Miteinander im Ort stärken. Gerade dort, wo ehrenamtliches Engagement gefragt ist, entstehen so Angebote, die ohne Förderung oft nicht möglich wären.

Was die LEADER-Region Spreewald-PLUS stark macht

Die Zwischenevaluierung zeigt deutlich: Die größte Stärke der Region sind die Menschen, die Verantwortung übernehmen. Gerade in diesen bewegenden Zeiten. Vereine organisieren das Dorfleben, Unternehmen sichern Arbeitsplätze, Kommunen investieren in ihre Orte und viele Ehrenamtliche setzen ihre Zeit für das Gemeinwohl ein. Die Herausforderungen der Zukunft lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Deshalb wird es immer wichtiger, Ideen über einzelne Bereiche hinweg zu verbinden und neue Wege auszuprobieren.

LEADER unterstützt dieses Engagement; nicht nur finanziell, sondern auch mit Beratung und Begleitung auf dem Weg von der Idee bis zur Umsetzung. Ein Instrument mit einer sehr großen Bandbreite. Gern zukünftig auch wieder mit mehr „experimentellem Charakter“.

Mit Zuversicht in die zweite Halbzeit

Viele Projekte sind bereits sichtbar, andere werden in den kommenden Jahren folgen. Gleichzeitig bleibt der Bedarf an Unterstützung hoch.

Damit auch künftig aus guten Ideen erfolgreiche Projekte werden, braucht es eine verlässliche Beratung mit „Durchblick“ in der Förderlandschaft auch nach 2027 sowie von Vornerein einen möglichst einfachen und verständlichen Förderrahmen.

Denn eines zeigt die Zwischenevaluierung ganz deutlich: Die besten Ideen entstehen dort, wo Menschen die Dinge auch selbst in die Hand nehmen können. Genau dafür steht LEADER. In der LEADER-Region Spreewald PLUS und weit darüber hinaus.