So nachhaltig kann Bauen sein

Prämierung von Projekten als Beispiele für nachhaltige Baukultur im Biosphärenreservat Spreewald

Burg (Spreewald), 22.11.2019. Insgesamt fünf Projekte wurden am Freitag, den 22. November 2019, bei der Prämierungsveranstaltung zum diesjährigen Baukultur-Wettbewerb in Brandenburgs Biosphärenreservaten im Schlossberghof in Burg (Spreewald) ausgezeichnet. Mit dabei war auch ein über LEADER gefördertes Projekt. Jeder Preisträger erhielt für die Prämierung jeweils 1.000 Euro Preisgeld.

Der Jury in der Spreewaldregion gehörten Architektin Barbara Hitzer, Barbara Helbig von der Interessengemeinschaft Bauernhaus, Biosphärenreservatsleiter Eugen Nowak, Jürgen Othmer vom Projektbüro der LÜBBENAUBRÜCKE sowie Julia Günzel vom Spreewaldverein an.

Ein Preisträger - das Gemeindehaus in Leipe

Nachhaltigkeit ist in Biosphärenreservaten ein Kernthema. Das schließt auch Themen wie nachhaltiges Bauen mit ein, durch das Aspekte wie Wahl der Baustoffe, Zweck des Bauprojektes oder auch die Ästhetik und Einfügung ins Landschaftsbild berührt werden. Der Baukultur-Wettbewerb, der durch die Ministerien für Infrastruktur und Landesplanung sowie für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft ausgelobt wurde, zielte darauf ab, gute Beispiele zu würdigen.

In der Spreewaldregion wurden neben dem Lübbenauer Spielplatz „Spreewaldreich“ und dem multifunktionalen Gemeindehaus in Leipe auch die Hofstelle der Familie Mydlack in Burg (Spreewald), der Gutshof Sagritz von Jens Rinka in Golßen sowie der Kräutergarten der Lebenshilfe Werkstätten in Burg (Spreewald) ausgezeichnet. Wir gratulieren allen Preisträgern!