Licht aus, Spot an: #SpreewälderGurkentag2020

Lübben, 7. August 2020. „Nach dem Gurkentag ist vor dem Gurkentag!“ –  ein Satz von Andreas Traube am Ende des vorjährigen Gurkentages, der vom Erfolg des Spreewälder Gurkentages 2019 in einen Ausblick auf den Gurkentag 2020 münden sollte. Eine Festlichkeit, die in die Annalen der Spreewaldgeschichte eingehen wird. Genau wie die Corona-Krise, die uns in diesem Jahr zur Absage des beliebten Erlebnismarktes mit Volksfestcharakter zwang. Eine bittere Pille, wenn man bedenkt, dass im letzten Jahr 135 Händler Handwerker, Heimat- und Trachtenvereine, eine Vielzahl an Kulturschaffenden und rund 15.000 Besucher teilnahmen. An diesem Wochenende sollte der Gurkentag zum 22. Mal stattfinden.

Aber die Welt kennt nicht den unbezwingbaren Willen der Spreewälder, sich dennoch zu behaupten. Wir feiern unser Sommerhighlight medial. Ab dem heutigen und in den nächsten Tagen tauchen wir ein in die Vergangenheit und zeigen, was wir bildlich festgehalten haben. Wir präsentieren Best-of Memories der Gurkentage sowie erkenntnisreiche Beiträge zur Meerrettichernte- und Verarbeitung, zum Spreewälder Leinöl und zur Gurkenernte. Wir erfreuen uns unserer Dachmarken-Nutzerinnen und Nutzer, stellen die Schutzgemeinschaften „Spreewälder Gurken“ und „Spreewälder Meerrettich“ vor und zeigen die typischen Produkte der Anbauer und Verarbeiter.

Leider müssen wir unser jetziges Gurkenkönigspaar verabschieden, worüber wir sehr traurig sind. Wir suchen deshalb Kandidaten für ein neues royales Duo. Wo seid ihr Gurken affinen, kontaktfreudigen und motivierten Menschen, die unseren wunderschönen Spreewald mit seinen tollen Produkten repräsentieren und mit prominenten Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur ins Gespräch kommen möchten? Wir erwarten freudig eure Bewerbung. Der rote Teppich möchte betreten werden! wenn wir euch neugierig gemacht haben, dann gibt es hier die Infos.

Genusshandwerker & Geschmacksbringer 

Der Spreewald wäre ohne die Unternehmen, Dienstleister und Menschen nicht das, was er heute ist – eine einzigartige Kulturlandschaft, beliebte Reise- und Genussregion. Überzeugt und innovativ nutzen viele Genusshandwerker das Potential, welches für die regionale Wertschöpfung zur Verfügung steht. Sie werben für ihre Produkte mit der Dachmarke Spreewald als Gütesiegel und damit als Verkaufsargument.

Die Dachmarke Spreewald dient dem Verbraucher als Orientierungshilfe und schafft Vertrauen in Produkte und Dienstleistungen, welche die  Marke tragen.

Spreewälder Gurken und Spreewälder Meerrettich sind zudem als „Geschützte Geografische Angaben“ (g.g.A.) durch die EU registriert. Das schützt vor allem vor Nachahmung und Produktfälschung.

Unserem Imageprodukt zu Ehren findet jährlich der Spreewälder Gurkentag als großer Erlebnismarkt mit Volksfestcharakter in Golßen statt. Er ist Schaufenster für das Leistungsvermögen der regionalen Ernährungswirtschaft insgesamt.

Da der Gurkentag in diesem Jahr Corona bedingt ausfallen musste, präsentieren wir Ihnen bildhaft in loser Folge einige Unternehmen, die Dachmarken zertifizierte Produkte herstellen und spreewaldtypische Erzeugnisse.

Fotos: Copyright liegt bei den aufgeführten Betrieben

Nach dem Gurkentag ist vor dem Gurkentag!

Liebe Gurkenfans, lasst uns heute noch einmal vom Gurkentag schwärmen. Ein Kompliment gilt dem Gastgeber – der Kleinstadt Golßen. Sie bildet mit den historischen Bürgerhäusern und dem imposanten neugotischen Rathaus am Markt eine tolle Kulisse für den Erlebnismarkt. Und wenn es darum geht, Spreewälder Gurken für alle Sinne erlebbar zu machen, dann hat der Spreewaldhof Golßen – der größte regionale Konservenbetrieb – seinen großen Auftritt und wird zum Mekka für Gurkenfans.

Der Gurkentag-Samstag ist der einzige Tag im Jahr, an dem der Spreewaldhof Besuchern einen Einblick in die Produktion gewährt. Dabei erfahrt ihr wie die krummen Dinger vom Feld ins Glas kommen. Der Spreewaldhof präsentiert sich und die Geschmacksvielfalt an Gurken zum Gurkentag natürlich auch auf dem Frische- und Gurkenmarkt des Marktplatzes in Golßen.

Inzwischen zählt der Gurkentag-Wonnemonat August die letzten Tage. Es hat sich abgekühlt, der Wind fegt die ersten welken Blätter durch die Straßen. Mit dem heutigen Post enden unsere Beitrage unter dem #SpreewälderGurkentag2020. Wir versichern euch, das Motto bleibt, wie im ersten Post formuliert: „Nach dem Gurkentag ist vor dem Gurkentag!

Drücken wir gemeinsam die Daumen, dass wir im nächsten Jahr den Gurkentag wieder mit Leib und Seele erleben und uns daran begeistern können. Die vielen tollen Erinnerungen an die Gurkentage der Vorjahre halten ja nicht ewig an. Auch wenn wir sie mit unseren Beiträgen teilweise wieder aufgefrischt haben. Also bitte den Termin für den Spreewälder Gurkentag 2021 vormerken: Am 14. und 15. August heißt es dann wieder

„Jetzt gibt’s Saures!“

Die berühmtesten Gurken der Welt

Die kleinen, krummen Einleger erscheinen im bunten Gemüsesortiment eher unscheinbar. Aber feldfrisch geerntet sind die Gürkchen bereits als knackiger Schnellimbiss beliebt. Und werden sie mit frischem Dill, Zwiebeln und Aufgüssen eingelegt, „reifen“ sie zu den Köstlichkeiten, deren guter Ruf den Spreewald bei den Gästen so beliebt macht. Aber ja doch, auch die Landschaft und weitere Errungenschaften der Spreewälder haben ihren Teil zur Berühmtheit beigetragen.

Einfach mal probieren!

Das würzige Geheimnis 

Eingelegt werden die Gurken in zwei Verfahren – zum einen mit Zugabe einer Salzlake zur Aktivierung der Milchsäuregärung. Daraus entstehen die „Sauren Gurken“, auch als „Salz-Dill-Gurken“ bekannt. Zum anderen werden Gurken in einem Essig-Zucker-Aufguss eingelegt. Auch hier kommen natürlich noch Gewürze und Zutaten hinzu. Je nach Zutaten und deren Dosierung werden die Gurken zu süßsauren Gewürz-, Pfeffer-, Knoblauch- oder Chiligurken veredelt.

Eine Ausnahme bilden die Senfgurken. Die dafür verwendeten Gurkensorten reifen zu weiß-gelben, bis zu einem halben Meter große, Schälgurken. Diese werden geschält, von den Kernen befreit und gestückelt ebenfalls süßsauer eingelegt. Die raffinierten Rezepturen der Spreewälder Einlegereien sind über Generationen weiterentwickelt worden und gelten betriebsintern als streng geheim.

Die Originale genießen EU-Schutz 

Die Rahmenrezeptur ist Grundlage der Eintragung von Spreewälder Gurken als „geschützte geographische Angabe“. Dieses EU-Herkunfts- und Qualitätssiegel schützt die Originale vor ungerechtfertigter Nachahmung. Zweiter Vorteil: Die Produktion und Veredlung des Gemüses unterliegt strengen Richtlinien, deren Einhaltung regelmäßig kontrolliert wird. Qualität und Geschmack bleiben so unübertroffen. Alle Infos und tolle Rezepte zum Thema findet Ihr in der Gurkenbroschüre.

Wer am liebsten aktiv den Spreewald erkundet, dann am besten immer der Gurke nach auf dem beliebten 260 Kilometer langen Gurkenradweg. Infos dazu findet Ihr hier.

Gurkenernte geht auch mit Tiefflieger

Dieses Jahr ist aber auch verflixt! Während sonst die vereinbarten Mengen an Einlegern für die Einlegereien Ende August in Sack und Tüten sind, „bummeln“ die krummen Dinger in diesem Jahr beim Wachsen derart, dass noch der September für die Ernte herhalten muss, um die Konservenindustrie ausreichend zu beliefern.

Erst machten Frostnächte Anfang Mai ein Nachpflanzen von Setzlingen auf den betroffenen Flächen notwendig. Dann blieben bis tief in den Juli hinein die Nacht- und Tagestemperatuten zu niedrig, um das Wachsen der Gurken so richtig in Gang zu bringen. Andererseits gab es öfter mal einen Regenschauer und höhere Luftfeuchtigkeit. Beides verstärkte die Taubildung an den Blättern. Genau das braucht der Falsche Mehltau, um „aufzublühen“ und die Gurkenpflanzen zu schädigen. Alles Umstände, die in diesem Jahr dazu führen, dass sich die Erntesaison vermutlich bis Ende September verlängern wird.

Unsere Models sind stark nachgefragt

Wassermangel auf den Gurkenschlägen ist eigentlich ein Fremdwort. Außer es ist so heiß und windig, dass mehr Wasser verdunstet, als die Pflanze aufnehmen kann. Ansonsten fördern rechnergestützte Pumpstationen und Schlauchsysteme das lebensnotwendige Wasser unterirdisch in erforderlicher Menge bis in jede Wurzel der Gurkenpflanzen. Dünger inklusive.

Imposant ist die Ernte der wenige Tage alten Gurken. Zugmaschinen mit riesigen, Tragflächen ähnlichen, Auslegern „fegen“ zur Erntezeit mit einer Besatzung von 30 bis 40 Erntehelfern übers Gurkenfeld. Und das im „Affenzahn“: Mit Tempo 100 – 100 Meter pro Stunde! Rekordsüchtige Tiefflieger der Bundeswehr würden vor Neid erblassen. Niedriger geht’s wirklich nicht mehr über das Gelände. Flinke Hände sind bei den Erntehelfern gefragt, die bäuchlings über die Gurkenreihen „fliegen“. Gepflückt wird jede Gurke. Erst in den Sortieranlagen wird nach Größe sortiert, um sie den Konservenbetrieben in ihrer Wunschgröße zu liefern.

Appetitanreger und Kreislaufantreiber Meerrettich

Vor kurzem haben wir über Anbau, Ernte und den Schutzstatus bei Spreewälder Meerrettich informiert. Hier nun einige Tipps zur Verarbeitung, Lagerung und zur Eignung für die Küche.

Frisch verfügbar ist das Wurzelgemüse in der Erntesaison von November bis Februar. Die geerntete und von Nebenwurzeln befreite Pfahlwurzel lässt sich bei frostfreiem Boden im eigenen Garten in der Erdmiete (einfach eingraben) über den Februar hinaus frisch halten. Im Kühlschrank ist Meerrettich etwa vier Wochen haltbar.

Eingefroren kann man ihn gut sechs Monate aufbewahren, entweder im Ganzen oder gerieben. Hierzu eignen sich Eiswürfelbehälter sehr gut. Auf diese Weise ist Meerrettich als Würzmittel für Suppen, Dips und Soßen ideal und kann so vorportioniert werden. Da Meerrettich mit allen Verarbeitungsschritten an Geschmack und Schärfe verliert, ist eine zeitnahe Verarbeitung ratsam.

Frischware ist in Deutschland kaum verfügbar. Es empfiehlt sich, den Meerrettich entweder selbst im Garten anzubauen oder die Spreewälder Erzeuger direkt zu kontaktieren. Im Spreewälder Kulinarium auf Seite 77 findet ihr die Kontaktdaten vom Gemüsebaubetrieb „Spreewald“ und vom Gemüsebaubetrieb Dirk Richter. Beide Erzeuger verfügen auch über die Schwigatze bzw. Fechser, die für den Anbau im Frühjahr gesteckt werden.

Verarbeitung: Die Meerrettichwurzel zunächst schälen und anschließend fein reiben oder raspeln. Aber denkt daran: Die im Ganzen geruchlose Wurzel hat es in sich sobald sie gerieben, geraspelt oder angeschnitten wird. Die ausströmenden Senföle „schärfen dann eure Sinne“, da sie einen stechenden Geruch verbreiten. Dagegen ist Zwiebel schälen die reine Erholung.

Meerrettich eignet sich vorzüglich als Würzmittel für Dips und Soßen. Generell passt er ausgezeichnet zu Fisch und Meeresfrüchten, verschiedenen Gemüsesorten wie Rote Bete, Kartoffeln und Sellerie sowie frischen Kräutern wie Schnittlauch, Dill und Petersilie. Auch beim Erhitzen verliert der Meerrettich an Aroma und Schärfe. Also diesen bitte stets am Ende der Zubereitung dazugeben. Weitere Tipps findet ihr hier.

Blaues Gold für ein langes Leben

Er ist jetzt reif für die Ernte, in der Blütezeit ist das hellblau wogende Blütenmeer der Leinfelder eine Augenweide. Die hiesigen Ölmühlen können von der Leinsaat nicht genug bekommen. Spreewälder Leinöl ist keine Massenware. Die Anbaufläche mit 140 Hektar und der Ertrag mit rund einer Tonne pro Hektar sind nicht gerade üppig. Auch deshalb bezeichnen wir Spreewälder unser Leinöl als „Blaues Gold“.

Goldwert sind die Verwendungsmöglichkeiten des Leinöls! Auf Grund des hohen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren schwören wir Spreewälder auf die gesundheitsfördernde Wirkung des Leinöls bei der Ernährung.

Viele Spreewälderinnen bevorzugen Leinöl als Hautpflegemittel gegenüber teuren Pflege- und Feuchtigkeitscremes namhafter Hersteller. Leinöl-Fans behaupten gar, bei innerer und äußerer Anwendung komme Leinöl der uralten Menschheitssehnsucht nach einem Jungbrunnen oder Elixier zum ewigen Leben recht nah.

Und wenn Leinöl nicht mehr für den Verzehr geeignet ist, ist es eines der am ältesten bekannten und besten Holzpflegemittel.

Als leckeres Gericht empfehlen wir euch: SPREEWÄLDER KARPFENTATAR IM KARTOFFELPLINS MIT LEINÖLMARINADE. Das Rezept dafür und weitere findet ihr hier.

Vom Un-Kraut-Laden in den ehrwürdigen Ratskeller

Natürlich zählen auch unsere Gastwirte und Restaurantbetreiber zu den Genusshandwerkern und Geschmacksbringern. In ihrem Ehrgeiz Früchte, Saaten, Blüten und Wurzeln von Produkten der Spreewälder Landwirte oder der Mutter Natur zu Köstlichkeiten zu veredeln, wachsen sie über sich hinaus. Wir stellen euch heute Spreewaldwirt Peter Franke und den von Robert Herrmann geführten Luckauer Ratskeller vor, welche stellvertretend für unsere kreativen Gastronomen hier im Spreewald stehen.

Sollte Euch auf einer Spreewaldwiese ein Kräuter pflückender Mann mit blumenbesetztem Strohhut auffallen, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit Peter Franke. Der Spreewaldwirt betreibt in seinem Hotel „Zum Stern“ in Werben den „Un-Kraut-Laden“. Der Laden führt eine große Auswahl an Wild- , Heil- und Würzpflanzen-Produkten. Zudem gibt Peter Franke sein Kräuterwissen und lustige Anekdoten gern auf geselligen Seminaren an seine Gäste weiter.

Bürgermeister und Ratsherren haben bereits im Mittelalter nicht ganz uneigennützig darauf geachtet, dass die Errichtung eines Rathauses nicht ohne Ratskeller erfolgen sollte. So auch in Luckau – die charmante Kleinstadt mit historischem Altstadtkern. Zentral und freistehend erhebt sich das Rathaus am Markt. Entspannte Atmosphäre garantiert ein Besuch des Ratskellers mit seinem imposanten Kellergewölbe. „Reinkommen, wohlfühlen und genießen“ empfiehlt Restaurantchef Robert Herrmann den Gästen und Besuchern Luckaus.

Welche Landgasthöfe und Restaurants im Spreewald noch auf regionale Zutaten setzen, erfahrt ihr hier.

Scharf, schärfer, Meerrettich

Die Sonne meint es ja eigentlich gut. Aber hitzegestresst sehnt man sich doch nach Abkühlung und denkt unwillkürlich an Dinge, die an kühleren Tagen an der Tagesordnung sind. Da wäre zum Beispiel die Meerrettichernte, die stets Anfang November im Spreewald beginnt, wenn ringsum die Erntedankfeste des Jahres schon längst Geschichte sind. Das mag mit ein Grund dafür sein, dass Spreewälder Meerrettich im Schatten seines großen Image-Bruders „Spreewälder Gurken“ steht. Auch unser Meerrettich ist wie Spreewälder Gurken eine geschützte Herkunftsangabe (g.g.A.) und damit ein EU-registriertes Spreewälder Original. Und die vielseitige Wurzel für Küche und Medizin hat es in sich! Doch darüber berichten wir ein andermal.

Die Anzahl der Betriebe der Schutzgemeinschaft „Spreewälder Meerrettich“ lässt sich an einer Hand abzählen – 4 Betriebe, je zwei in Anbau und Verarbeitung, widmen sich dem scharfen Gemüse, allesamt in Lübbenau/Spreewald ansässig. Lübbenau ist also nicht nur Hauptstadt der Spreewälder Gurken.

Betrachten wir zunächst den Anbau der großblättrigen Pflanze. Hier ist der familiengeführte Gemüsebaubetrieb „Spreewald“ im Lübbenauer Ortsteil Klein Radden der Branchenprimus. Rund 85 Prozent der gesamten Meerrettich-Anbaufläche im Spreewald bewirtschaftet dieser Betrieb. Der zweite Anbauer ist der Gemüsebetrieb Dirk Richter im Lübbenauer Ortsteil Klein Klessow. Er ist nicht minder wichtig, auch weil ihm der Erhalt der alten Spreewälder Landsorte am Herzen liegt.

Gerade einmal 10 Hektar groß ist die Anbaufläche für Spreewälder Meerrettich insgesamt. Der mittlere Ertrag liegt bei 12 – 13 Tonnen pro Hektar oder besser gesagt lag bei 12 – 13 Tonnen. Das dritte Jahr in Folge leidet auch der Meerrettich unter der Trockenheit in der Vegetationszeit. Er liebt es nun mal warm und feucht. Bei der Ernte werden nach dem Grünschnitt die Wurzeln buchstäblich aus dem Boden gerüttelt. Wie das funktioniert, schaut euch in der Fotogalerie an. Alle wichtigen Infos zu Spreewälder Meerrettich findet ihr hier.

Unser 20. Spreewälder Gurkenkönigspaar

Lübben, 9. August 2020. Unser Königspaar Jessica I. & Daniel I. legte nach einjähriger royaler Unterstützung das Amt nieder. Wir sind darüber sehr traurig. Mit Hochgenuss haben wir ihre professionelle Repräsentanz bei öffentlichen Auftritten erlebt. Es war uns eine Freude zu sehen, wie Jessica und Daniel Eggert mit königlicher Selbstverständlichkeit unzählige Male in die leckeren Spreewaldgurken gebissen haben. Ob auf dem 21. Spreewälder Gurkentag in Golßen oder der Grünen Woche in Berlin – es läuft uns noch heute das Wasser im Munde zusammen. Wir hatten viel Spaß, dennoch müssen wir Abschied nehmen. Wenn auch nun titellos, bleiben sie uns als Spreewälder Gurkenkönigspaar Jessica I. und Daniel I. von 2019 bis 2020 in majestätischer Erinnerung. Wir wünschen euch alles Gute für euren weiteren Weg. Bleibt gesund!

Und wir sind schon gespannt auf die neuen Botschafter!

Das 21. Spreewälder Gurkenkönigspaar

Wer wollte nicht schon einmal so viel Gurken essen, wie man will und kann? Jetzt ist es soweit.

Zusätzlich gibt es einen königlichen Titel, königliche Trachten, einen Firmenwagen, 14 Tage Urlaub auf Rhodos, Riesengagen für jeden Auftritt, ein Kindermädchen und eine Clubkarte für den Spreewälder Tennisverein e.V.  Naja – nicht ganz. Verzeiht! Sagen wir einmal so: Wer braucht schon ein Auto oder Urlaub. Da wir nicht so materialistisch sind, bieten wir nachhaltige, zeitlose immaterielle Werte, die da wären: Den Titel der Spreewälder Gurkenkönigin und den des Spreewälder Gurkenkönigs, moderne Trachtenkleidung mit Krone und Schärpe, geheimes Gurkenwissen, Reiseaktivitäten, Aufwandsentschädigung und viel Ruhm.

Denn eure Durchlauchten sind auf traditionellen Anlässen als unsere Spreewälder Royals medial präsent. Dazu kommt das einzigartige Gefühl, unseren Lebensraum durch die eigene Repräsentanz mit Glanz zu versehen. Der majestätische Arbeitsumfang? Wie in der Realität – so richtig viel zu tun gibt es nicht. Die notwendigen Voraussetzungen zur Ausübung des Amtes sowie Details zur Bewerbung sind hier zu finden.

Wir freuen uns über jeden lieben Menschen und jedes liebe Paar. Wir freuen uns sehr auf Euch, Eure Majestäten!

Die Bewerbungsfrist endet am 30. April 2021.