Grüne Woche 2017 - Spreewälder Spezialitäten hoch im Kurs

Beste Werbung für den Spreewald als Genussregion

 

Lübben, 30.01.2017. Vom 20. bis 29. Januar konnten sich die Messebesucher auf der 82. Internationalen Grünen Woche in der Brandenburghalle an den Ständen des Spreewaldvereins vom guten Geschmack Spreewälder Spezialitäten der Land- und Ernährungswirtschaft überzeugen. Dafür stellte der Spreewaldverein dem Publikum eine Vielzahl an Verkostungsmöglichkeiten zur Verfügung, die rege genutzt wurden. Wie im Vorjahr besuchten rund 400.000 Gäste in diesem Jahr die Grüne Woche.

Es kam schon einer Belagerung gleich, was sich insbesondere am Gurkenstand des Spreewaldvereins in der Brandenburghalle abspielte. Über 10.000 Kostproben gingen über den Tisch wie warme Semmeln. Die Schlange an Messegästen riss nur dann kurzzeitig ab, wenn Gisela Christl neue Häppchen aufschnitt, um die leeren Schalen wieder zu füllen. Auf keiner Messe oder anderen Veranstaltung im Jahr ist eine größere Sortimentsvielfalt an Spreewälder Gurken wie am Stand des Spreewaldvereins zur Grünen Woche für den Verbraucher erlebbar. Alle Einlegereien und Konservenbetriebe aus dem Spreewald, die unter dem EU-Siegel „Geschützte Geographische Angabe“ herstellen, waren am Stand mit Produkten vertreten. Über eine Tonne an Gurken-Rohkonserven in würzigem Aufguss in sieben Geschmacksrichtungen standen den Messegästen für Verkostung und Kauf in Berlin zur Verfügung. Und kein Gürkchen blieb übrig.

Das Angebot des Spreewaldvereins beschränkte sich jedoch nicht nur auf Gurken. Insgesamt offerierte der Spreewaldverein an seinem Doppelstand unter dem Label des Vertriebssystems „Spreewald-MARKT“ rund 80 Produkte von mehr als 20 überwiegend kleineren Spreewälder Produzenten. Fast das gesamte Sortiment bestand aus Produkten, die mit dem Gütesiegel „Dachmarke Spreewald“ gekennzeichnet sind. So machte das Publikum auch am zweiten Stand rege von den Verkostungsangeboten an Schafskäsespezialitäten, Lebensmittel-Ölen, Senfspezialitäten, Meerrettichprodukten, Honig und Brotaufstrichen Gebrauch. Abgerundet wurde das Gesamtsortiment mit Imbissangeboten von der Gurkenbockwurst bis zum Wildgulasch.

 

Die zunehmende Nachfrage nach der Herkunft der verarbeiteten Rohstoffe an unseren Messeständen bestätigte den allgemeinen Trend bei den Verbrauchern, regionale Produkte beim Einkauf zu bevorzugen. Neben den Spreewälder Gurken gehörte das Spreewälder Leinöl erneut zu den gefragtesten Produkten in Berlin. Einerseits nutzt der Spreewaldverein die Grüne Woche, um als Botschafter die Verbraucher vom guten Geschmack und der hohen Qualität regionaler Produkte zu überzeugen. Andererseits sieht sich der Verein als Dienstleister, um den regionalen Unternehmen neue Absatzmärkte zu vermitteln. Auch in diesem Jahr gab es auf der Grünen Woche einige Kontakte zu Fachbesuchern aus dem Lebensmitteleinzelhandel und der Gastronomie. Vielleicht führt ja der eine oder andere Kontakt zu einem Nachmessegeschäft oder den Abschluss eines Handelsvertrags für regionale Unternehmen aus dem Spreewald.

Mit einem großen Blumenstrauß an Musik, Tanz, Spreewälder Brauchtum und Veranstaltungstipps für 2017 präsentierte sich am 26. Januar der Spreewald auf der Bühne der Brandenburghalle. Auch unsere bayerischen Partner aus dem Chiemsee-Alpenland trugen zum Gelingen des Bühnenprogramms bei.

Einer der Höhepunkte für die Brandenburger Lebensmittel- und Touristikbranche war die Verleihung des pro agro Marketingpreises 2017 Neues aus Brandenburg durch Agrarminister Jörg Vogelsänger und die Vorstandsvorsitzende Hanka Mittelstädt. Die Auszeichnung wurde in den drei Kategorien Ernährungswirtschaft, Direktvermarktung sowie Land- und Naturtourismus vergeben. Von sieben Bewerbungen aus dem Spreewald wurden in der Kategorie Ernährungswirtschaft die Gläserne Molkerei aus Münchehofe mit dem Produkt Bio-Heumilch 2. Preisträger und die Golßener Fleisch- und Wurstwaren mit den Produkten Eintöpfe mit Wurst in verschiedenen Gerichten 3. Preisträger.