Gurkenernte 2014

Gutes Erntejahr für Spreewälder Gurken

In der Spreewaldregion sind im Jahr 2014 Spreewälder Gurken von elf Anbaubetrieben auf über 600 Hektar in bewährter Weise nach den Grundsätzen der kontrolliert integrierten Produktion bzw. im ökologischen Anbau produziert worden. Die acht Verarbeitungsbetriebe der Schutzgemeinschaft „Spreewälder Gurken“ haben dafür gesorgt, dass das EU-geschützte Qualitätsprodukt die Herkunftsgarantie „wo Spreewälder Gurken draufsteht, sind 100 Prozent Spreewälder Gurken drin“ erfüllt. Wie bereits auf der diesjährigen Pressekonferenz zum Saisonstart der Spreewälder Gurken-ernte am 13. Juni festgestellt, begann die Ernte witterungsbedingt frühzeitig Anfang Juni. Im Verlauf der Monate Juni und Juli herrschten durchweg gute Wachstumsbedingungen für Gurken. Das führte zu einer Intensivierung der Ernte mit zunächst hohem Aufkommen. Bedingt durch die vor allem im Juli registrierten hohen Tag- und besonders Nachttempera-turen waren vereinzelte Erntespitzen zu verzeichnen. Das stellte alle Akteure vor große Herausforderungen, das Gewachsene zu verarbeiten. Im Verlauf des Monats August kam es, ausgelöst durch einen Witterungsumschwung, zum raschen Nachlassen der Ertrags-fähigkeit auf den Gurkenfeldern. Durch eine operativ und konsequent geführte Abstimmung zwischen Anbau- und Verarbeitungsbetrieben konnten diese Herausforderungen bewältigt werden.

 

Mit Blick auf den gesamten Saisonverlauf kann insgesamt von einer durchschnittlich guten Ernte gesprochen werden. Das Gesamtaufkommen liegt nach vorläufigen Angaben bei 40.500 Tonnen Gurken. Damit ist die vertraglich gebundene Rohwarenproduktion in Menge und Qualität an die Verarbeiter geliefert worden. Die Vertragsproduktion bietet die Voraus-setzung dafür, dass die Verbraucher Jahr für Jahr das Premiumerzeugnis „Spreewälder Gurken“ zu jeder Zeit und in ausgezeichneter Qualität genießen können. Die aktuelle Einfüh-rung des Mindestlohns wird sich auch auf die Preisentwicklung von Spreewälder Gurken-Produkten auswirken. Dennoch vertrauen die regionalen Anbau- und Verarbeitungsbetriebe auf die Mehrpreisbereitschaft der Verbraucher für diese regionale Spezialität.