Gelungener Erntestart 2015

Die Ernte hat begonnen.

Spreewälder Anbaubetriebe sichern auch 2015 zu hundert Prozent den Bedarf an Rohware für Spreewälder Gurken-Erzeugnisse. Die Ernte der berühmtesten Gurken der Welt hat begonnen: Geschäftsführer von Spreewälder Gemüsebau- und Konservenbetrieben haben am Donnerstag, den 18. Juni 2015, nach der gelungenen Premiere im Vorjahr, gemeinsam mit Medienvertretern, den Startschuss für die Ernte der Gurken gegeben.

Geschäftsführer Uwe Schieban von der Agrargenossenschaft „Unterspreewald“ e.G., Gastgeber der diesjährigen Pressekonferenz, erklärte, dass die kühle Witterung im April mit einzelnen Nachtfrösten, teilweise die Pflanzung der Gurken verzögerte. In seinem Unternehmen konnten erst in der ersten Maiwoche die Gurkenfelder bestellt werden. Auf 40 Hektar Anbaufläche betreibt die Agrargenossenschaft 2015 Gurkenanbau. Mit den geernteten Einlegern werden fast alle regionalen Einlegereien und Konservenbetriebe beliefert.

Erntereife Einleger

Trotz weiterhin niedriger Temperaturen haben viele Sonnenstunden zu einem normalen Entwicklungsverlauf des Gurkenbestandes geführt. Der reiche Erfahrungsschatz der Spreewälder Gurkenanbauer wird auch in diesem Jahr sichern, dass die regionalen Verarbeitungsbetriebe in Menge und Sortierung vertragsgemäß beliefert werden. Auf dem 18 Hektar großen Feld zwischen Dürrenhofe und Krugau diskutierten Experten und Gäste die Herausforderungen der diesjährigen Erntesaison.

Spreewälder Gurken sind ein Qualitätsprodukt mit Herkunftsgarantie: Die Gurken stammen zu 100 Prozent aus der Region.

Die „Spreewälder Gurken“ sind seit 16 Jahren als geographische Angabe geschützt. „Spreewälder Gurken sind ein Qualitätsprodukt mit Herkunftsgarantie: Die Gurken stammen zu 100 Prozent aus der Region“, betont Lutz Habermann, Geschäftsführer des Spreewaldvereins. Mit großer Sorgfalt, Erfahrung und fachmännischem Wissen wird das bekannte Gemüse von elf Landwirtschaftsbetrieben innerhalb der Spreewaldregion angebaut. Frisch vom Feld werden die Einleger und Schälgurken in zehn Konservenbetrieben nach traditionellen Spreewald-Rezepturen veredelt. Die Einführung des Mindestlohnes hat auch zu Preiserhöhungen bei Spreewälder Gurken-Erzeugnissen im Einzelhandel geführt. Nun ist die Bereitschaft der Kunden gefragt, für ein hochwertiges, regional erzeugtes und kontrolliertes Produkt diesen Preis auch zu bezahlen.

Die Gurkenanbaufläche im Spreewald wird in dieser Saison ca. 500 Hektar betragen. Rund 3.200 Saisonkräfte helfen dabei, die Spreewälder Gurken zu produzieren. Ein Ertrag von rund 35.000 Tonnen Einleger- und Schälgurken wird erwartet.

2014 hat der Spreewaldverein als Träger der Schutzgemeinschaft „Spreewälder Gurken ggA“ die Broschüre „So haben Sie die Gurke noch nicht erlebt! Spreewald pur. Geschmack pur“ herausgegeben. Neben umfassenden Informationen und Details rund um die Spreewälder Gurke, bilden 20 innovative, speziell entwickelte Rezeptideen den Kern der Publikation.

Interessierte können sich die Broschüre unter www.gutes-spreewald.de ansehen und herunter laden.