Neuer Lokschuppen

Erweiterungsbau mit Reklamecafé, Spreewaldkaffeerösterei, historischer Einkaufsstraße und einem Museumsteil.

Maßnahme

Innovatives Vorhaben zur Entwicklung und Verbesserung der betrieblichen Wertschöpfung.

Die Errichtung des „Neuen Lokschuppens“ ergänzt das Ensemble des Restaurants  / Pension des Spreewald-Bahnhofs mit seiner Schmalspurbahn-Alttechniksammlung um ein weiteres Highlight für die Besucher:innen. Förderung eines neuen, lukrativen Angebotes über das ganze Jahr.

Ort: Burg (Spreewald)
Umsetzung: LEADER | 2011 – 2014

Zielgruppe

Ganzjähriges-Angebot für die Gäste und Besucher:innen, wie themenorientierte Tourist:innen, Händler:innen und Sammler:innen.

Ausgangssituation

Im Schwerpunktort unserer LEADER-Region, dem „Staatlich anerkannten Kurort Burg (Spreewald)“, betreibt der Gastronom und Sammler historischer Zeitdokumente, Herr Werner Motzek, seit 20 Jahren das historische Bahnhofsgebäude der ehemaligen Schmalspurbahn als Erlebnis-Gaststätte. Am historischen Standort des um 1930 abgerissenen Lokschuppens, plante der Antragsteller den Bau des sogenannten „Neuen Lokschuppens“ als Ergänzung und Erweiterung seines erfolgreich agierenden Unternehmens.

Umsetzung und Effekte

Im Kurort Burg (Spreewald) entstand ein innovatives Projekt mit Alleinstellungsmerkmal. Im Reklamecafé herrscht eine außergewöhnliche Atmosphäre, erzeugt durch das über 100 Jahre alte historische Inventar wie Dosen, Kaffeeschütten und Kaffeewerbeschilder. Ergänzt wird das Café durch die „Spreewaldkaffeerösterei“, welche die Tradition der ehemaligen Spreewaldmalzkaffeefabrik von Richard Mayer aus Cottbus wieder aufleben lässt. Mit der Herstellung von „Motzek’s Spreewaldkaffee“ wird ein neues regionales Produkt kreiert.

Die nostalgische Einkaufsstraße/Flaniermeile im Stil der „Goldenen Zwanziger Jahre“ im Obergeschoss des Hauses ist ebenfalls einmalig. Sie besteht aus teils historisch ausgestatteten Einkaufsmöglichkeiten wie ein „Tante Emma Laden“, ein Schokoladenfachgeschäft, eine Drogerie, ein Spielzeugladen und einem Bäckerladen mit Backstube. Darüber hinaus gibt es einen Unterhaltungsbereich mit nostalgischen Spielautomaten. Es wird der „Spreewald um 1900“ in einer geschichts- dokumentarischen Ansichtskartensammlung gezeigt und die Verkehrsgeschichte der ehemaligen Schmalspurbahn „Spreewaldguste“ präsentiert.

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