Stabiles Erntejahr bei Spreewälder Gurken

Fazit der Erntesaison 2016

Etwas verzögerter Erntestart

In der Spreewaldregion sind im Jahr 2016 Spreewälder Gurken von neun Anbaubetrieben auf über 500 Hektar in bewährter Weise nach den Grundsätzen der kontrolliert integrierten Produktion sowie im ökologischen Anbau produziert worden. Davon wurden 44 Hektar für den Anbau von Bio-Gurken genutzt. Insgesamt lag die Erntemenge bei rund 29.000 Tonnen Einleger und Schälgurken. Anbaufläche und Ertrag entsprechen damit in etwa dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Schälgurken am Gesamtertrag liegt bei knapp neun Prozent. Die Erntemengen an Einlegern im Bio-Anbau entsprechen gut fünf Prozent des gesamten Ernteertrages an Einlegern. Die vertraglich gebundenen Liefermengen an die neun Verarbeitungs-betriebe der Schutzgemeinschaft „Spreewälder Gurken“ konnten seitens der Anbaubetriebe durchgehend erfüllt werden. Damit garantiert die Schutzgemeinschaft auch für in diesem Jahr erzeugte Konserven:

Wo Spreewälder Gurken draufsteht, sind 100 Prozent Spreewälder Gurken drin.

Kontinuierliche Ernte bei konstanten Witterungsverhältnissen

Wie bereits auf der diesjährigen Pressekonferenz  zum Saisonstart der Spreewälder Gurkenernte am 21. Juni festgestellt, verzögerte sich in diesem Jahr die Pflanzung der Gurken durch die kühle Witterung im April. Der Erntestart erfolgte in der zweiten Junihälfte. Über den gesamten Erntezeitraum bis in den September hinein entwickelten sich die Erträge bei relativ konstanten Wachstumsbedingungen kontinuierlich. Es gab keine größeren Ertragsschwankungen. Größere Niederschlagsmengen im Juli verursachten standortbedingt das Auftreten von falschem Mehltau, der insbesondere im Bio-Anbau zu größeren Verlusten führte. Gegen Ende der Erntesaison konnte zunehmender Schädlingsbefall den Ertragserfolg kaum schmälern. Die fast durchgehend warme Witterung im August und September verkürzte die Reifezeit der Schälgurken in diesem Jahr erheblich. Das führte anfangs zu einigen Engpässen in der verfügbaren Verarbeitungskapazität der Konservenbetriebe, die ihre Produktion für die Verarbeitung von Schälgurken umstellen mussten.

 

Qualitäts- und Herkunftsgarantie auch bei diesjährigen Gurkenerzeugnissen

Dem Erntegut, ob Einlege- oder Schälgurken, konnte eine gute Qualität in Größe und Konsistenz attestiert werden. Die sofortige Verarbeitung der erntefrischen Gurken, ausschließlich aus regionalem Anbau, garantiert dem Verbraucher auch bei den diesjährig erzeugten Spreewälder Gurken-Konserven höchste Qualität.