Spreewälder Biomilch erobert Berlin

Das neue Portal des Spreewaldverein informiert über echte, grüne Regionalität

gutes-spreewald.de

Spreewälder Biomilch ist nach den Gurken das zweitstärkste Produkt. Alles dazu und über die grüne Region können Interessierte seit dem 1. November erfahren. Gutes-spreewald.de erzählt Geschichten zu natürlichen Lebensmitteln.

Der Spreewald hat weitaus mehr zu bieten als Gurken. Er ist vor allem grün, in seiner Gestalt und seiner Wirtschaftsweise. Die naturnahe Kultur und Produktlandschaft findet im Umland noch immer zu wenig Beachtung. Deshalb vermittelt ein neues, aktuelles Internetportal. Es bietet einen tiefen Einblick in die Stärken der Region, gerade für ein jüngeres Publikum aus Berlin. Hier erzählen Kühe über sich und die Bio-Milchbetriebe erhalten ein Gesicht. Die Besonderheiten des Spreewalds werden anschaulich und zeitgemäß kommuniziert.

Zudem gibt es Tipps, interessante Blog-Einträge und Veranstaltungshinweise. In der Folge sollen weitere gute Produkte der Dachmarke Spreewald vorgestellt werden.

Der Spreewald ist prädestiniert für eine grüne Landwirtschaft. Wir wollen unsere Region dabei fördern, Menschen zusammenbringen und Geschichten über ehrliche Produkte erzählen.

Lutz Habermann, Geschäftsführer des Spreewaldvereins

Ermöglicht wird das Projekt unter anderem durch eine Kooperation des Spreewaldvereins mit der Berliner Biomarkt-Kette BIO COMPANY. Denn auch die Hausmilch des Marktführers kommt aus dem Spreewald. Mit Plakaten in den Filialen und Events wird auf das Info-Portal im Internet verwiesen. Die Dachmarke Spreewald tritt dabei als Paradebeispiel für echte Regionalität auf. Als ein eingetragenes Warenzeichen darf sie nur von zertifizierten Anbietern verwendet werden. Die Hersteller sind verpflichtet ihre Waren im Spreewald zu produzieren. Der überwiegender Teil der Rohstoffe muss aus der Region stammen.

 

Webportal gutes-spreewald.de

Inhaber der regionalen Dachmarke ist der Spreewaldverein e. V., der auch das Programm der ländlichen Entwicklung in der Spreewaldregion organisiert. Seine Ziele sind die Vernetzung von Akteuren und eine nachhaltige Verbesserung ländlicher Lebensverhältnisse. Das große Engagement wird durch Mittel des Landes Brandenburg und der Europäischen Union finanziell unterstützt.

Seit den 90er-Jahren konnte so die Region gestärkt und die Natur langfristig geschützt werden. Gäbe es diese Programme namens ILE und LEADER nicht, so sähe es in der Region anders aus. Dass der Spreewald maßgeblich den Berliner Biomilch-Markt speist, hat drei Gründe.

Erstens ist der ländliche Wirtschaftsraum mit seinem UNESCO-Biosphärenreservat keine 100 Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Zweitens weist er die höchste Dichte an biologisch bewirtschafteten Flächen in ganz Deutschland auf. Und drittens hat ehrliche Landwirtschaft hier eine lange Tradition. Die Bio-Betriebe mit ihren Kühen und die verarbeitende Gläserne Molkerei liegen nah beieinander. Der Weg nach Berlin ist kurz und umweltfreundlich. Die neue Info-Kampagne kommuniziert dies selbstsicher mit dem Spruch: Spreewald … und die Welt ist grün.