Der Spreewald als kulinarisches Erlebnis

Neuauflage des Gastroführers erschienen

Lübben, 29. Juli 2016. Regionale Küche probieren, vielleicht in Verbindung mit einer Kremser- oder Kahnfahrt? Heil- & Würzpflanzen in der Spreewälder Kräuter-Manufaktur veredeln, Wellness-Anwendungen mit Erdbeeren genießen, auf dem Gurkenflieger selbst die krummen Dinger ernten oder in der Kahnfahrschule als Kahnfährmann einen Kahn steuern? Das alles und noch viel mehr vermittelt das Spreewälder Kulinarium.

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Darin sind mehr als 40 Gasthäuser aufgeführt, die regionale Gerichte auf der Speisekarte haben und darauf achten, die Hauptzutaten überwiegend von regionalen Anbietern zu beziehen. Diese Gerichte dürfen nach entsprechender Zertifizierung in der Speisekarte zusätzlich mit der Dachmarke Spreewald als Gütesiegel gekennzeichnet werden. Die Neuauflage des Kulinariums 2016 ist aber viel mehr als ein reiner Gastroführer. Regionale Produkte und Dienstleistungen aus Ernährungs-, Land- und Tourismuswirtschaft sowie die Unternehmen, die sie anbieten, werden darin gebündelt vermittelt. Der Spreewald offeriert sich als genussvolles und gesundes Naturerlebnis.

Die Verbindung zwischen einzigartiger Kulturlandschaft, den regionalen Produkten sowie deren Herstellern und Anbietern erzeugt einen gewissen Sogeffekt…

argumentiert Dietmar Liedtke. Der Agrarwirt ist langjähriger wissenschaftlicher Berater für den Spreewaldverein und gemeinsam mit Christian Hopf für die Neuauflage des Kulinariums inhaltlich verantwortlich. Natur, Erlebnis und Gesundheit sollen den Spreewald schmackhaft machen. „Das Kulinarische ist der durchgehende Bezugspunkt“, so Melanie Kossatz, Geschäftsführerin des Spreewaldvereins. Die Angebotsvielfalt traditioneller Gerichte und Speisen prägt beträchtlich den Status des Spreewaldes als Genussregion.

Neben den Gasthäusern sind Anbieter und Dienstleister mit zertifizierten Produkten und Dienstleistungen im Reiseführer aufgeführt. In Zeiten der Globalisierung orientierten sich die Menschen immer stärker am Regionalen. „Da hat es einen Wertewandel gegeben“, bestätigt Dietmar Liedtke. Dass diese Regionalität auch ein echtes Erlebnis sein kann, sollen die Besucher in Schaubetrieben erfahren – egal ob in Mosterei, Imkerei, Meerrettichreiberei, Käserei oder beim Gurkenproduzenten. „Damit zeigen wir auf, dass der Spreewald nicht nur als Tagesausflug taugt, sondern sich hier ein längerer Urlaub lohnt“ erklärt Christian Hopf.

Die Neuauflage des Spreewälder Kulinariums ist im zweiten Quartal 2016 als Druckerzeugnis erschienen und auch online unter gutes-spreewald.de/kulinarium einseh- und abrufbar. Falls Sie Lust bekommen haben, „Spreewald auf dem Teller“ zu genießen, achten Sie bei Ihrem nächsten Restaurantbesuch bzw. Einkauf auf das Spreewaldlogo – die Dachmarke der Region.