Gemüsekammer Spreewald – Was wächst und schmeckt denn da?

Hervorgehoben

Fotowettbewerb zum Mitmachen

Karte_Fotowettbewerb2015-1

Spreewaldgemüse – das ist  der Inbegriff von knackigem Genuss mit allen Sinnen. Die Vielfalt gedeiht in vielen Farben und Formen auf Feldern, in Gärten und in Gewächshäusern. Halten Sie ihre Gemüseerlebnisse mit der Kamera fest. Ob erntefrisches Radieschenbund, Tomaten-Stillleben, Gemüsebeet, die Ernte in Familie, der schön angerichtete Salat – alles rund ums Gemüse kann zum sinnlichen Bildmotiv werden. Dabei geht es nicht um Rekorde. Gefragt ist das Erlebnis „Spreewaldgemüse“ – Einblicke in die Gemüsekammer Spreewald eben. Die Schirmherrschaft für 2015 übernimmt der Spreewaldverein e. V., vertreten durch den Geschäftsführer Lutz Habermann. Auch der  Sonderpreis für das schönste Gemüsefoto der GrundschülerInnen wird durch den Spreewaldverein e. V. vergeben. Der Spreewaldverein e. V. hält für die besten Fotos attraktive Preise bereit. Die Preisträgerarbeiten werden von einer unabhängigen Jury ermittelt. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2015. Die Bedingungen für die Teilnahme finden Sie hier zum Herunterladen:  Teilnahmebedingungen_2015

Ihre Fotos senden Sie bitte an: Biosphärenreservat Spreewald, Kennwort: Gemüsekammer, Schulstraße 9, 03222 Lübbenau/Spreewald. Bitte bei der Einsendung das Teilnehmerdatenblatt nicht vergessen: Teilnehmer_Datenblatt_2015

Erste Antragsfrist für LEADER-Förderung

Hervorgehoben

Die EU und das Land Brandenburg fördern mit dem Programm LEADER weiterhin die Entwicklung des ländlichen Raums. Am 26. Februar 2015 fand in der Kulturkirche der Stadt Luckau eine Infoveranstaltung zum Stand der Vorbereitung der neuen Förderperiode für die LEADER Region Spreewald-PLUS statt. Das Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), Regionalstelle Luckau, sowie der Spreewaldverein stellten gemeinsam die neue Förderrichtlinie sowie das Verfahren zur Auswahl von Projekten vor.

Neben der Beratung und Betreuung von Projektträgern liegt nunmehr auch die Projekt-auswahl in der Zuständigkeit der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Spreewaldverein. Der Verein erhält dafür vom Land Brandenburg ein finanzielles Budget für den Zeitraum bis 2020. Ein Regionalbeirat und der Vereinsvorstand führen an zwei Terminen im Jahr ein Projektauswahlverfahren durch. Die erste Antragsfrist endet am 29. Mai 2015.

Private und kommunale Antragsteller sind hiermit aufgefordert, ihre prüf- und bewertbaren Projekte bis zu diesem Termin unter Verwendung des vorgegebenen LEADERMaßnahmeblattes 2014-2020 beim

Spreewaldverein e.V., Am Kleinen Hain 3, 15907 Lübben (Spreewald)

einzureichen. Die dafür erforderlichen Informationen und Dokumente finden Sie unter dem obigen Menü “Lokale Aktionsgruppe LAG” oder in der rechtsseitigen Menüführung unter “LAG Spreewaldverein” zur Einsichtnahme und Nutzung (Regionale Entwicklungsstrategie RES, LEADER-Maßnahmeblatt, aktuelle Förderrichtlinie,  formgebundenes Antragsformular u.a.m.).

Das Ergebnis der Projektauswahl wird den Antragstellern nach der Beschlussfassung durch den Vorstand mitgeteilt. Die bestätigten Projektträger werden in der Benachrichtigung aufgefordert, ihre formgebundenen Anträge innerhalb einer Frist beim LELF in Luckau einzureichen. Nicht berücksichtigte Projekte können auf Antrag in das nächste Auswahlverfahren aufgenommen werden, vorausgesetzt, dass sie die Mindestpunktzahl erreicht haben. Das  Projektauswahlverfahren und die Bewertungskriterien werden im Kapitel 6 der Regionalen Entwicklungsstrategie RES auf den Seiten 51 – 54 erläutert.

Bei Fragen zum Antragsverfahren bzw. allgemeiner Art wenden Sie sich bitte an das Regionalbüro des Spreewaldverein unter Tel.: 03546 8426. Ihre Ansprechpartner sind Herr Dommain und Herr Habermann.

Carolin I. & Andreas I. sind das Spreewälder Gurkenkönigspaar 2014/2015

Hervorgehoben

Königspaar mit Gurken

Nachlese zum 16. Spreewälder Gurkentag

Golßen war am 9./10. August Schaufenster für regionale und Brandenburger Spezialitäten, Produkte, traditionelles Handwerk und für die kulturelle Vielfalt im Spreewald. Erneut präsentierte sich die Veranstaltung als Jahrmarkt mit Volksfestcharakter und einer Vielfalt an Erlebnisangeboten. 

Buntes Markttreiben 

Der Erlebnismarkt bot für jeden Geschmack etwas. An rund 150 Ständen offerierten Unternehmen, Händler und Aussteller Erzeugnisse und Köstlichkeiten aus dem Spreewald und darüber hinaus aus ganz Brandenburg – allen voran Spreewälder Gurken in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Geschickte Hände demonstrierten traditionelle Handwerkstechniken. Ländliches Milieu, dörfliches Brauchtum und historische Arbeitsweisen vermittelten Heimat- und Traditionsvereine der Region. Insbesondere Vereine aus Golßen und Umgebung aber auch die evangelische Kirchengemeinde des Ortes unterstützten organisatorisch die Veranstaltung und bereicherten mit ihren Angeboten den Erlebnismarkt und das kulturelle Rahmenprogramm. Beispielhaft seien dafür der Utzenberglauf in Regie des Luckauer Läuferbundes, die Schützenwettbewerbe der Schützengilde, die Ausstellung des örtlichen Rassegeflügelvereins, die Organisation des Städtewettbewerbs im Radeln durch die Dorfgemeinschaft Altgolßen oder das nun schon traditionelle Abendkonzert in der Stadtkirche Golßen genannt.

Spreewälder Gurkenkönigspaar 2014/2015

Programmatischer Höhepunkt war die Krönung des 16. Spreewälder Gurkenkönigspaares Carolin I. und Andreas I. Gemeinsam mit Prominenten öffnete das königliche Paar ein Fass mit frisch veredelten sauren Gurken der Verarbeitungssaison 2014 und lud das Publikum zur Verkostung ein. In der Spreewaldkonserve Golßen konnten die Gäste miterleben, wie aus den handgepflückten Einlegern die knackigen krummen Dinger mit dem verführerischen Geschmack werden. Wer am Festwochenende auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich schon mal den Termin für das nächste Jahr vormerken. Am 8. und 9. August 2015 heißt es dann wieder: “Nicht rumgurken, sondern reinbeißen!”

Fotoschau vom 16. Spreewälder Gurkentag

Grüne Woche 2015 – Fazit des Spreewaldvereins

Leinölverkostung am Stand des Spreewaldvereins

Leinölverkostung am Stand des Spreewaldvereins

Auch zum 80. Jubiläum der Grünen Woche gehörte die Brandenburg-Halle wieder zu den meistbesuchten Messehallen. Darin präsentierten sich u.a. neun Aussteller aus dem Wirtschaftsraum Spreewald, um die Messegäste von der Leistungsfähigkeit der regionalen Land- und Ernährungswirtschaft zu überzeugen. Dem Spreewald gelingt es zunehmend, die Vorzüge als  Reiseregion mit den kulinarischen Besonderheiten zu verbinden und ganzheitlich zu bewerben. Das Interesse der Verbraucher an ehrlichen und authentischen regionalen Produkten ist nach wie vor groß und ermuntert den Spreewaldverein, auch zukünftig Wertschöpfungspartnerschaften im Spreewald zu fördern. Dabei neu entwickelte innovative Produkte werden Jahr für Jahr vom Spreewaldverein auf der Grünen Woche einem breiten Publikum bekannt gemacht. In diesem Jahr sorgte die neue Premiumkollektion „Spreewälder Leinöl“ als Ergebnis eines LEADER geförderten Wertschöpfungsprojektes mit Spreewälder Ölmühlen und landwirtschaftlichen Erzeugern für Aufsehen mit entsprechender Nachfrage.

Vorstellung des Leinölprojektes auf der Bühne
Vorstellung des Leinölprojektes auf der Bühne

Zudem konnten erstmals neue Honigprodukte mit Fruchtzusätzen des Spreewaldbienenhofs aus Luckau zur Verkostung und zum Verkauf angeboten werden. Insgesamt offerierte der Spreewaldverein an seinem Doppelstand rund 70 Produkte von 14 überwiegend kleineren Spreewälder Produzenten. Das Sortiment reichte von Käse über Wurst- und Fleischprodukte, verschiedene Lebensmittel-Öle, Senfspezialitäten, Meerrettichprodukte, Honig, Brotaufstriche, Sauerkraut bis hin zu Spreewälder Gurkenspezialitäten. Auch Urlaubstipps und Veranstaltungsempfehlungen für 2015 konnten durch Auskunft und mit entsprechenden Drucksachen erteilt werden. Mehr denn je stand der Spreewald bei Hallenrundgängen von Handelsvertretern und internationalen Fachgruppen im Mittelpunkt. Selbst der französische Botschafter konnte am Stand des Spreewaldvereins begrüßt werden.

Am 20. Januar präsentierte sich der Spreewald, gemeinsam mit dem Dahme-Seenland, mit einem Bühnenprogramm den Hallenbesuchern. Zahlreiche Besucher ließen sich von den musikalischen Rhythmen anstecken und feierten die Bühnenkünstler mir reichlich Applaus. Auf der Bühne geehrt wurde darüber hinaus das Jubiläum der 25 jährigen Partnerschaft zwischen dem Spreewald und der bayerischen Region Chiemsee-Alpenland. Dieses Jubiläum war auch Thema weiterer Veranstaltungen in anderen Messehallen während der Grünen Woche. Das ungebrochene Interesse der Messebesucher am Spreewald bestärkte beim Spreewaldverein den Willen, sich auch für das kommende Jahr als Austeller der Grünen Woche zu bewerben.

Andreas Traube

Gutes Erntejahr für Spreewälder Gurken

Fazit der Erntesaison 2014

Gurkenernte 2014 bei Niewitz

Gurkenernte 2014 bei Niewitz

Lübben (Spreewald). In der Spreewaldregion sind im Jahr 2014 Spreewälder Gurken von elf Anbaubetrieben auf über 600 Hektar in bewährter Weise nach den Grundsätzen der kontrolliert integrierten Produktion bzw. im ökologischen Anbau produziert worden. Die acht Verarbeitungsbetriebe der Schutzgemeinschaft „Spreewälder Gurken“ haben dafür gesorgt, dass das EU-geschützte Qualitätsprodukt die Herkunftsgarantie „wo Spreewälder Gurken draufsteht, sind 100 Prozent Spreewälder Gurken drin“ erfüllt. Wie bereits auf der diesjährigen Pressekonferenz  zum Saisonstart der Spreewälder Gurken-ernte am 13. Juni festgestellt, begann die Ernte witterungsbedingt frühzeitig Anfang Juni. Im Verlauf der Monate Juni und Juli herrschten durchweg gute Wachstumsbedingungen für Gurken. Das führte zu einer Intensivierung der Ernte mit zunächst hohem Aufkommen. Bedingt durch die vor allem im Juli registrierten hohen Tag- und besonders Nachttempera-turen waren vereinzelte Erntespitzen zu verzeichnen. Das stellte alle Akteure vor große Herausforderungen, das Gewachsene zu verarbeiten. Im Verlauf des Monats August kam es, ausgelöst durch einen Witterungsumschwung, zum raschen Nachlassen der Ertrags-fähigkeit auf den Gurkenfeldern. Durch eine operativ und konsequent geführte Abstimmung zwischen Anbau- und Verarbeitungsbetrieben konnten diese Herausforderungen bewältigt werden.

Mit Blick auf den gesamten Saisonverlauf kann insgesamt von einer durchschnittlich guten Ernte gesprochen werden. Das Gesamtaufkommen liegt nach vorläufigen Angaben bei 40.500 Tonnen Gurken. Damit ist die vertraglich gebundene Rohwarenproduktion in Menge und Qualität an die Verarbeiter geliefert worden. Die Vertragsproduktion bietet die Voraus-setzung dafür, dass die Verbraucher Jahr für Jahr das Premiumerzeugnis „Spreewälder Gurken“ zu jeder Zeit und in ausgezeichneter Qualität genießen können. Die aktuelle Einfüh-rung des Mindestlohns wird sich auch auf die Preisentwicklung von Spreewälder Gurken-Produkten auswirken. Dennoch vertrauen die regionalen Anbau- und Verarbeitungsbetriebe auf die Mehrpreisbereitschaft der Verbraucher für diese regionale Spezialität.

Spreewaldverein e.V./Lutz Habermann

Regionale Entwicklungsstrategie 2014 – 2020 erstellt!

RES-Deckblatt-final

Die lokale Aktionsgruppe Spreewaldverein e.V. hat sich mit einer regionalen Entwicklungsstrategie (RES) um die Anerkennung als LEADER-Region für die Zeit bis 2020 beworben. In den nächsten Wochen wird diese durch das brandenburgische Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft bewertet. Sollte die RES bestätigt und damit die Förderregion „Spreewald-PLUS“ für den Förderzeitraum bis 2020 anerkannt werden, können in den kommenden Jahren wieder Projekte zur Entwicklung des ländlichen Raumes in unserer Förderregion umgesetzt werden. Das Land Brandenburg erarbeitet gegenwärtig die Förderrichtlinie einschließlich der Antragsunterlagen. Deshalb ist eine konkrete Antragstellung für neue Vorhaben im ländlichen Raum Brandenburgs noch nicht möglich. Sobald die Förderrichtlinie und die Antragsunterlagen vorliegen, werden wir diese veröffentlichen und damit den Startschuss zur Beantragung geben.

Herzlichen Dank an alle Akteure der gesamten LEADER-Region!                    Zahlreiche Akteure haben sich in den vergangenen Monaten in die Erarbeitung der Regionalen Entwicklungsstrategie 2014 – 2020 eingebracht und den Prozess aktiv unterstützt. Rund 400 Vorhaben und Projektideen sind bereits für die neue Förderperiode eingereicht worden. Viele davon waren bereits so konkret, dass Sie in den Aktionsplan der RES zur Umsetzung innerhalb der ersten zwei Förderjahre aufgenommen werden konnten. Weiter so! Gestalten Sie die Zukunft unserer Region mit und bringen Sie sich mit neuen innovativen Ideen in diesen Prozess mit ein! Wir unterstützen Sie gern dabei!

Die Regionale Entwicklungsstrategie 2014 – 2020 für die LEADER-Förderregion „Spreewald-PLUS“ finden Sie hier zum Download:

RES Spreewald-PLUS 2014-2020

Gelungener Erntestart auf den Gurkenfeldern

Auf Feldern des Spreewaldhof Niewitz fand am Freitag, den 13. Juni, erstmals eine gemeinsame Eröffnung der Erntesaison für Spreewälder Gurken statt. Zahlreiche Vertreter der Presse und des Rundfunks nahmen die Gelegenheit war, sich aus erster Hand über den Saisonstart zu informieren. Auftretende Fragen konnten im direkten Gespräch mit den anwesenden Geschäftsführern der Gurkenanbau- und –verarbeitungsbetriebe geklärt werden. Die deutschlandweit bekannten „Spreewälder Gurken“ genießen als Markenprodukt bei den Verbrauchern auf Grund ihres besonderen Geschmackes und Ihrer Qualität ein hohes Ansehen und in der EU seit ihrer Anerkennung im Jahre 1999 einen besonderen Herkunftsschutz. Auf 635 Hektar und mit Unterstützung von etwa 3200 Saisonkräften werden in den nächsten drei Monaten rund 40.000 Tonnen Gurken geerntet. Mit elf landwirtschaftlichen Erzeugerbetrieben und acht Einlegereien sowie Konservenbetrieben nimmt dieser Wirtschaftszweig in unserer Region einen besonderen Stellenwert ein. Die Verpflichtung, nur Rohware aus der Region für Spreewälder Gurken zu verwenden, garantiert dem Verbraucher ein authentisches, regionales und hochwertiges Produkt, das Vertrauen schafft. Spreewälder Gurken, die heute geerntet werden, befinden sich bereits morgen in den Gläsern. Kurze Transportwege und die besondere Frische der Gurken, Kräuter und Zwiebeln sind ein Garant für beste Qualität. Durch die Anwesenheit von Vertretern der Bundes- und  Landespolitik hat die „Schutzgemeinschaft Spreewälder Gurken“ an diesem Tag  besondere Aufmerksamkeit erfahren können. Die geplante Einführung des Mindestlohnes und deren mögliche Auswirkungen auf den Erhalt dieses Markenproduktes fanden sich in den Diskussionen ebenso wieder, wie die Hoffnung und das Vertrauen der Schutzgemeinschaft, dass sich die Spreewälder Gurken auf Grund ihrer besonderen Qualität auch mit einem höheren Preis am Markt halten werden. Dazu äußerte Konrad Linkenheil von der Spreewaldkonserve Golßen „Wenn 80 Prozent der Bürger in Deutschland die Einführung des Mindestlohnes unterstützen, dann werden sie auch bereit sein, für ein gutes regionales Produkt einen höheren Preis zu zahlen.“

Internetportal Kanurevier Spreewald ist online

Rechtzeitig vor Saisonbeginn verfügen Wasserwanderer aus nah und fern nun über ein neues Internetportal zum Kanurevier Spree-Spreewald. Unter www.wasserwelt-spreewald.de finden Kanu-Touristen eine interaktive Touren-karte zu knapp 40 empfehlenswerten Touren, wissenswerte Informationen, Hinweise auf touristische Angebote sowie Übernachtungsmöglichkeiten. Das Portal bietet eine Vielfalt von Paddelrouten für Anfänger, Familien, Sportler oder Gruppen im kompletten Gebiet von Spremberg über Cottbus, Peitz bis hin zum Ober- und Unterspreewald und von dort bis an den Schwielochsee.

Eine Routenübersicht und Tourempfehlungen führen den Wasserwanderer sicher entlang der Spree und Ihrer zahlreichen Nebenarme in einer einzig-artigen Naturlandschaft. Im Spreewald werden insbesondere Routen empfohlen, die eine gute Verträglichkeit mit dem touristischen Kahnverkehr gewährleisten. „Wir können nun ein einheitliches, kostenloses Informationssystem im Netz anbieten und damit den modernen Nutzergewohnheiten entsprechen“, erklärt Lutz Habermann, Regionalmanager der Lokalen Aktions-gruppe Spreewald und Geschäftsführer des Spreewaldvereins.

Erarbeitet wurden die durchweg praktischen Inhalte des Portals von einer Steuerungsgruppe zu der u.a. Vertreter des Biosphärenreservates, touristische Dienstleister und Vertreter aus Wassersportvereinen der Region gehören. Finanziell gefördert wurde die Erstellung der Webseite durch Mittel der Europäischen Union und des Landes Brandenburg aus dem Förderprogramm LEADER.

Das Online-Angebot wendet sich an ambitionierte Wasserwanderer, die die Spree und den Spreewald abseits der viel befahrenen Routen ganz individuell erkunden wollen. Sie finden hier alle Informationen, die Paddler brauchen“, so Lutz Habermann weiter. Sowohl am heimischen Computer als auch unterwegs mit dem mobilen Internet bietet das Kanu-Portal, nutzerfreundlich aufbereitet, allerhand Service für Kanu-Gäste vom Anfänger bis zum sportlich orientierten Profi. Hinweise zum Tourverlauf, ausführliche Beschreibungen und ausdruckbare Routenverläufe sind erstmals für so ein großes Gebiet kompakt auf einem Portal zu finden. Die Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH unterstützt den gesamten Prozess der Umsetzung des “Masterplan naturverträglicher Wassertourismus Spree-Spreewald” ideell und finanziell.

Startscreen des Internetportals

Startscreen des Internetportals

Mitgliederversammlung 2014

Ausrichtung der ländlichen Entwicklung bis 2020 beschlossen

Am 9. April trafen sich Vereinsmitglieder und Gäste zur Jahreshauptversammlung des Spreewaldvereins im Gasthaus Burglehn in Lübben. Geschäftsführer Herr Habermann stellte seine Ausführungen zum Geschäftsbericht voran, ehe Steuerberater Herr Weber dem Verein mit seinem Finanzbericht eine gute finanzielle und wirtschaftliche Gesamtsituation bescheinigte. Nach der Bestätigung des Geschäfts- und Finanzberichts durch die Versammlung konnte dem Vorstand die Entlastung für das Geschäftsjahr 2013 ausgesprochen werden. Herr Habermann bedankte sich bei der Gelegenheit bei den Mitgliedern für die konstruktive und engagierte Unterstützung, die 2013 zum Wohle des Vereins geleistet wurde. Weiterhin votierte die Versammlung für die Aufnahme der Gemeinde Bestensee in die ILE/LEADER-Förderkulisse “Spreewald-PLUS” für den Zeitraum 2014 bis 2020. Im Ergebnis des Beteiligungsprozesses zur Einreichung von Projektideen im Rahmen der ILE/LEADER-Förderung in der folgenden Förderperiode liegen der Geschäftsstelle inzwischen über 300 Projekte vor. Herr Schwarz von der Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern analysierte in seinem Vortrag zum Stand der Erarbeitung der regionalen Entwicklungsstrategie (RES) die Projekte nach mehreren Aspekten – Art der Antragsteller, thematische Zuordnung, finanzielles Volumen der Gesamtinvestitionen und der Förderanteile u.a.m.. Nun obliegt dem Regionalbeirat und dem Vereinsvorstand die Aufgabe, aus der Vielzahl der eingereichten Projektideen, bis Ende April 2014 die Leitprojekte zu bestimmen, die den Entwicklungszielen und Handlungsfeldern gemäß der regionalen Entwicklungsstrategie entsprechen und im Aktionsplan der RES aufgenommen werden. Die bereits im Entwurf vorhandenen und in der Region diskutierten Entwicklungsziele und Handlungsfelder für den Zeitraum 2014 bis 2020 wurden in der vorgetragenen Fassung von der Versammlung einstimmig angenommen. Den Geschäftsbericht und den Finanzbericht für das Jahr 2013 finden Sie nachfolgend zur Einsicht:

Geschäftsbericht 2013

Finanzbericht 2013

Wettbewerb zur Auswahl der Förderregionen in Brandenburg

Projektideen gesucht

Die lokalen Aktionsgruppen (LAG) des Landes Brandenburg beteiligen sich wiederum am Wettbewerb zur Auswahl der LEADER Regionen für die Förderperiode 2014-2020. Auch die LAG Spreewaldverein e.V. wird sich mit einer neuen regionalen Entwicklungsstrategie (RES) bewerben.

Das LEADER Programm soll im Land Brandenburg zu effektiven und nachhaltigen Initiativen sowohl zur Sicherung der Grundversorgung und der Lebensqualität als auch zum aktiven Umgang mit den Herausforderungen der demografischen Entwicklung in den ländlichen Gebieten beitragen.

Die Auswertung der Wettbewerbsbeiträge und die Bestätigung der LEADER-Regionen erfolgt bis zum 31. Dezember 2014. Zum Ende des Jahres wird dann auch eine neue ILE/LEADER-Förderrichtlinie zur Verfügung stehen, auf deren Grundlage voraussichtlich ab dem 2. Quartal 2015 erste Bewilligungen erteilt und konkrete Projekte umgesetzt werden können.

Bei der Evaluierung unserer bisherigen Entwicklungsstrategie (GLES) war eine breite Beteiligung lokaler Akteure zu verzeichnen, in der bereits Handlungsempfehlungen für die neue Förderperiode herausgearbeitet worden sind.

Für die neue Förderperiode wollen wir Projektideen zusammentragen, um sie in unserem Regionalen Entwicklungskonzept 2014 – 2020  berücksichtigen zu können. Je konkreter Ihre Angaben sind, desto leichter kann entschieden werden, ob das Vorhaben im Regionalen Entwicklungskonzept aufgenommen wird. Der Inhalt der zu berücksichtigen Anträge nimmt Einfluss auf die Qualität unseres Entwicklungskonzeptes.

Für Fragen und Hinweise stehen Ihnen vom Regionalbüro Lutz Habermann  und  Dietrich Dommain  gern zur Verfügung.

Das Projektideenformular ist kein Fördermittelantrag. Bewilligungsreife Anträge können erst nach Inkrafttreten der neuen Förderrichtlinie des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft eingereicht werden:

Kontakt:                                                                                                              Geschäftsstelle des Spreewaldverein  e.V.                                                                       Am Kleinen Hain 3, 15907 Lübben (Spreewald)                                                     

Tel.: 03546 8426 / Fax: 03546 8643 / E-Mail: info@spreewaldverein.de

Ihre Projektideen können bis zum 21. März 2014 in der Geschäftsstelle des Spreewaldverein e.V. unter Nutzung des folgenden, zum Download abrufbaren, Vordruckes eingereicht werden.

Projektideenformular.2014-2020